Mehr Jobs in sozialen Dienstleistungen

Insgesamt 3,7 Millionen Jobs sind laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) in den vergangenen 20 Jahren in Deutschland entstanden. Die meisten davon entfallen auf die Branche der sozialen Dienstleistungen.

13.06.2017 – Sinkende Arbeitslosenzahlen, zahlreiche neue Beschäftigungsverhältnisse: Vom deutschen Arbeitsmarkt gibt es derzeit nur Positives zu vermelden.

Die meisten neuen Jobs gibt es der Studie zufolge im Sektor der sozialen Dienstleistungen. Dazu zählen die öffentliche Verwaltung, der Bereich Erziehung und Unterricht sowie das Gesundheits- und Sozialwesen. Fast zwei Drittel der neuen Stellen wurden seit 1995 in diesen Bereichen geschaffen.
Insgesamt beschäftigt die Branche mehr als zehn Millionen Menschen.

Unterschiede gibt es jedoch in den einzelnen Sparten: So sind die Beschäftigungszahlen in der öffentliche Verwaltung tendenziell gesunken, wohingegen im Gesundheits- und Sozialwesen rund 1,9 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden sind. Dass ausgerechnet diese Bereiche besonders zugelegt haben, erklärt das IW Köln damit, dass sich Dienstleistungen am Menschen – im Gegensatz beispielsweise zur Produktion von Konsumgütern – weniger leicht automatisieren lassen.

Dennoch hat es auch in der Metall- und Elektrobranche einen Beschäftigungszuwachs gegeben. Allein in den vergangenen zehn Jahren entstanden in diesem Sektor 350.00 neue Arbeitsplätze.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie beim IW Köln.