Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Das hilft uns, um Ihnen ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Hier erfahren Sie mehr über die Nutzung Ihrer Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.

Jahresrückblick 2017 - Sehr gute Entwicklung des Arbeitsmarktes

BA legt aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt vor

03.01.2018 – „Der Arbeitsmarkt hat sich 2017 sehr gut entwickelt: die Zahl der arbeitslosen Menschen ist im Jahresdurchschnitt zum vierten Mal in Folge gesunken, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist kräftig gestiegen, und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat gegenüber dem Vorjahr nochmals weiter zugelegt. Dabei hat der Arbeitsmarkt nicht zuletzt von einem breit angelegten Konjunkturaufschwung profitiert.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

Im Jahresdurchschnitt 2017 waren in Deutschland 2.533.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 158.000 weniger. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, belief sich 2017 durchschnittlich auf 3.517.000 Personen. Das waren 60.000 weniger als im Vorjahr.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung haben 2017 weiter zugenommen. Im Juni 2017 waren 32,17 Mio. Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das waren 722.000 mehr als ein Jahr davor. Der Anstieg geht allein auf mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zurück. Die übrigen Formen der Erwerbstätigkeit z.B. geringfügige Beschäftigung oder Selbstständigkeit waren weiterhin rückläufig.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiter angestiegen und befand sich zum Jahresende auf Höchstniveau. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen lag im Jahresdurchschnitt 2017 bei 731.000. Das waren 75.000 mehr als im Vorjahr.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemeldung sowie im Jahresbericht.